FRITZ!Box
Heute um 13:00 Uhr kam die erste Stunde zurück, in der alle Tests grün waren. 43 Millisekunden. Null Fehler. Zwölf von zwölf.
Es ist vorbei.
“8 Tage. 9 Stunden. 201 Stunden Vodafone-Kabel-Ausfall am Stück.”
Ich schreib das auf, bevor ich es irgendwie rationalisiere oder vergesse. Das war kein normales Netzproblem. Das war eine der auffälligsten Infrastruktur-Katastrophen, die ich in Jahren als Privatkunde erlebt habe — und ich habe Monitoring-Daten, die jede einzelne Stunde dokumentieren.
Ich dachte, der erste Ausfall wäre das Thema für ein paar Tage. Dann würde ich wieder vergessen, dass mein Internet von Vodafone kommt. So war der Plan.
Spoiler: Der Plan hat nicht funktioniert.
“Immerhin läuft’s wieder stabil.” — Ich, am 20.04., zum letzten Mal.
Zwischenstand: Zwölf ruhige Tage
Zur Einordnung: Nach dem ersten Ausfall am 07./08. April war mein Anschluss tatsächlich wieder stabil. Die Monitoring-Daten von 09.04. bis 20.04. sehen aus wie die Zeit davor — 0 Fehler, Antwortzeiten zwischen 34 und 53 Millisekunden, alles im grünen Bereich.
Vodafone und ich – das war lange eher so eine Beziehung nach dem Motto:
„Sie haben ein Problem? Gerne dürfen Sie es für sich behalten.“
Ich war bisher selten begeistert, wenn es um Kundenservice ging. Und dann kam heute dieser kleine Realitätsbruch.
Auslöser war die aktuelle Berichterstattung rund um den „Upload-Booster“ im Kabel-/Glasfasernetz (Vodafone spricht von deutlich mehr Upload für viele Anschlüsse). Parallel dazu stolpert man im Vodafone-Forum über jede Menge Frust von enttäuschten Kund:innen – und ich dachte mir:
Bevor ich mich da in Rage lese, frag ich einfach direkt nach.